Für typische CRASH/SAFE Rechnungen wird das beste Ergebniss erreicht, indem alle drei Methoden kombiniert werden:
INIT_MASS_SCALE DTSCALDYNA_MASS_SCALE DTMASSSTIFFNESS_SCALE DTMINDabei sollten DTMIN und DTMASS ca. 95% vom DTSCAL Zeitschritt betragen (Siehe hierzu auch Reference Manual - Dynamic Mass Scale).
Aber Vorsicht bei STIFFNESS_SCALE! Mit typischer Crash Rechnung ist der Fall gemeint, dass das Ergebnis hautsaechlich von plastischen Deformationen abhaengt. In einem solchen Fall ist der Fehler durch die Verkleinerung des E-Moduls durchaus vertretbar. Wenn aber der elastische Anteil eine Rolle spielt sollte ganz auf STIFFNESS_SCALE verzichtet werden.
Ab Version 2008 kann mit TIMESTEP SMALL NOBEND gerechnet werden. Das reduziert bei dickwandigen Schalenelementen die Zusatzmasse deutlich ohne instabil zu werden.
Beim Kombinieren der drei Optionen
INIT_MASS_SCALE DTSCAL DYNA_MASS_SCALE DTMASS STIFFNESS_SCALE DTMIN
soll man die Regel DTMIN=DTMASS=0,95*DTSCAL beachten und 'NODAL YES' für DYNA_MASS_SCALE aktivieren.
INIT_MASS_SCALE: Die Zusatzmasse wird Partweise im Output-Listing unter 'MASS REPORT' gelistet.
DYNA_MASS_SCALE: Unter 'SOLUTION AT CYCLE XXX' wird die Zusatzmasse für das gesamte Modell hinter 'TOTAL MASS INCREASE' ausgegeben; In der THP-Datei werden die Zusatzmassen pro Part unter 'PART' als Kurven ausgegeben (ab Version v2006.0); dazu muss man vorher 'GLBTHP DMSC' aktivieren.
Fuer contour-plots (DSY file): INIT_MASS_SCALE und STIFFNESS_SCALE sind Elementbezogene Groessen, daher muss die Ausgabe dieser Groessen bei SHLPLOT bzw. SOLPLOT ueber IMSC bzw. STSC aktiviert werden. DYNA_MASS_SCALE ist eine Knotenvariable, die Ausgabe muss daher ueber NODPLOT FACM angefordert werden.